Rückblick: Spatenstich für neue Münsinger Kindertagesstätte mit Wolfram Wäscher

Am 24.06.2013 erfolgte der erste Spatenstich, knapp sechs Monate später nahmen die Kinder ihre neue Kindertagesstätte in Besitz. Damit dieses ehrgeizige Ziel erreicht werden konnte, hat sich die Stadt Münsingen für einen viermoduligen Bau der Firma Eurokindergarten entschieden, dessen Projektleiter Herr Wolfram Wäscher bei der Präsentation ebenfalls anwesend war.

Bei dem Bau handelt es sich um einen Prototyp, der direkt neben dem bereits bestehenden Kirchtal-Kindergarten errichtet wurde. Das Besondere an der neu errichteten Kindertagesstätte ist, dass hier die Architektur um die Kinder herum errichtet wird, erklärten die Geschäftsführerin Wiltrud Heiss und der Projektleiter und Koordinator Wolfram Wäscher. Hier kommt zum Ausdruck, dass die räumliche Gestaltung Einfluss auf das Verhalten der Kinder und deren Entwicklung hat. Spiel, Spaß und Bewegung brauchen Platz und sollen zum Alltag der Kinder dazugehören. Das etwa 250 m² große Foyer bietet dafür, vor allem bei schlechtem Wetter, ausreichend Gelegenheit. Rund um dieses Foyer werden vier jeweils 100 m² große Module errichtet, die für je eine Gruppe angedacht sind. Jedes Modul ist mit einem Gemeinschafts-, einem Schlaf-, einem Sanitärraum sowie einer eigener Küche ausgestattet. Das dafür benötigte Mobiliar ist bereits im Festpreis der Immobilie, der sich auf ca. zwei Millionen Euro beläuft, inbegriffen.

Natürlich werden auch separate Räumlichkeiten für die Verwaltung geschaffen. Auf besonders großes Interesse dürfte das Elterncafé treffen, welches auch anderweitig genutzt werden kann. Auch andere Räumlichkeiten sollen sowohl von den hiesigen U3 – als auch den älteren Kindern der benachbarten Einrichtung genutzt werden. Hier kann beispielsweise das gemeinsame Mittagessen eingenommen, aber auch Veranstaltungen durchgeführt werden. Auch die Nutzung des von der Firma Eurokindergarten GmbH angelegten Außenbereiches ist durch beide Einrichtungen möglich. Zugleich ist laut Aussage des Bürgermeisters der Stadt, Mike Münzing, angedacht, die Leitung dieser beiden Einrichtungen in eine Hand zu geben. Zugleich äußerte er, dass die Stadt „ein Gesamtwerk eingekauft habe“. Hier tritt die Stadt nicht als Bauherr auf, sondern erwirbt die Einrichtung von der Firma Eurokindergarten. Dies rechnet sich für die Kommune unter anderem durch einen besonders niedrigen Zinssatz und etwa 480.000 Euro Zuschuss durch den Bund.

Herr Wolfram Wäscher erläuterte, dass bei der Errichtung der Kindertagesstätte auch regionale Unternehmen mit eingebunden wurden. So erfolgte beispielsweise schon der Guss des Fundamentes durch einen Unternehmer aus der Region. Auch in der Folgezeit werde die Stadt von wesentlich geringeren Heiz- und Stromkosten profitieren, als dies bei einer herkömmlichen Kindertagesstätte der Fall sei. Insgesamt rechnet das Unternehmen mit Heizkosten, die 2.000 Euro pro Heizperiode nicht überschreiten werden.